Homöopathie international bei der Behandlung von Corona/Covid 19

Es gibt in vielen Ländern sehr engagierte Homöopathen und Homöopathinnen, die in den letzten Monaten intensiv bei der Behandlung von Covid19 tätig waren.

Besonders beeindruckend finde ich Prof. Pradeep Kumar (Naiminath-hospital) und Dr. Farok Master mit ihren Teams, die in Indien jeweils im großen klinischen Rahmen sehr viele Patient*innen*en behandelten und behandeln. Zumal nicht wenige dieser Patient*inn*en in Slums leben müssen und daher besonders gefährdet sind. Ihre Arbeit wurde systematisch von Studien begleitet und erforscht. Dadurch ließ sich einerseits die deutliche positive Wirkung der Homöopathie auf den Verlauf der Krankheit belegen; anderseits wurde genau erfasst welche homöopathischen Mittel sich besonders bewährten.

An erster Stelle steht dabei Bryonia-alba, aber auch Mittel wie Gelsemium, Phosphor, Eupartorium-perfoliatum, Antimonium-tartaricum, Arsenicum-album, Carbo-vegetabilis u.a. sind erfolgreich angewendet worden.

Dabei kommt es natürlich auf das Stadium der Erkrankung an. Außerdem prägen Klimazonen, Lebensbedingungen und kulturelle Prägungen den Verlauf der Erkrankung. Was sich dann in der Auswahl der homöopathischen Mittel wieder spiegelt, so dass in verschiedenen Erdteilen auch unterschiedliche Mittel im Vordergrund stehen.

Trotzdem ist es sehr beeindruckend wie viele Parallelen es gibt und dass sich ein überschaubarer Pool von homöopathischen Mitteln herauskristallisiert hat, mit denen Covid19 überall auf der Erde sehr wirksam behandelt wird.

Besonders interessant finde ich auch die Arbeit von Jeremy Sheer und seinem Team, da sie international vernetzt arbeiten (Tansania, USA, Israel u.a. Länder) und sich mithilfe der Möglichkeiten der modernen Technik austauschen. Bei den, aus mehreren Erdteilen zusammen getragenen, Erfahrungen war Phosphor war das am häufigsten, erfolgreich verwendete Mittel.

Wobei zu bedenken ist, dass der Virus und die Dynamik zwischen Virus und Menschheit sich verändern kann. So, dass es keine Gewissheit gibt wie es sich weiterentwickelt und ob bspw. im Herbst die bisher bewährten Mittel immer noch angezeigt sind oder ob sich die Krankheitssymptome dann verändert haben.

Zu berücksichtigen ist bei dieser Pandemie nach wie vor, dass es auch viele Menschen gibt die keine oder nur sehr leichte Symptome bekommen.

Ich persönlich bin überzeugt, dass, neben Hygiene, gesunde Lebensbedingungen und ein gut aufgestelltes Gesundheitssystem die Basis für einen möglichst glimpflichen Verlauf sind. Ebenso eine Lebensführung und Medizin die Abwehrkraft unterstützt, was meiner Ansicht nach zu kurz kommt.

Neben der klassischen homöopathischen Behandlung, wird in einigen Ländern auch eine standartisierte Homöoprophylaxe, als Alternative zu Impfprogrammen, durchgeführt. Dabei werden homöopathische Arzneien, die sich bei der Behandlung einer Infektionskrankheit bewährt haben, prophylaktisch, also vorbeugend, zur Immunisierung gegeben. Diese Methode wurde und wird vor allem in Indien, auf Kuba und teilweise auch in Brasilien durchgeführt. In Indien gab es, zum Beispiel, eine sehr breit angelegte Homöoprophylaxe zur Vorbeugung gegen die japanische Encephalitis; in Brasilien (1998) eine zur Vorbeugung gegen Meningokokken. Auf Kuba wird Homöoprophylaxe von der Institution, die für Impfungen zuständig ist, angewendet. Anscheinend mit guten Ergebnissen. Die Basis dafür ist eine wissenschaftliche Offenheit, sowie eine Unabhängigkeit gegenüber den wirtschaftlichen Interessen der Pharmakartelle.

In Bezug auf Sars2/Covid19 gibt es noch keine breit angelegte, von Studien und Forschung begleitete, Homöoprophylaxe. Bekannt ist bisher nur, dass in Indien teilweise Arsenicum-album breit verteilt wurde, welches vor allem (präventiv) bei den psychischen Auswirkungen, wie Kontrollverlust und Todesangst, hilft. Zudem gibt es Erfahrungsberichte, von einzelnen Ärztinnen über erfolgreiche Homöoprophylaxe zum Beispiel für Verwandte von Covid19-Erkrankten

Die Informationen über die vielfältigen positiven Erfahrungen mit homöopathischer Behandlung und Homöoprophylaxe bei Infektionskrankheiten werden in vielen Ländern ignoriert oder sogar unterdrückt; jedenfalls werden i.d.R. keine Forschungen in diese Richtung ermöglicht.

In Deutschland dürfen nur Ärzt*innen Infektionskrankheiten behandeln. Selbst für homöopathische Ärzt*innen ist es nicht leicht Anerkennung zu finden und bei akuten Infektionskrankheiten die homöopathische Heilkunst auszuüben.

Unabhängig von einer akuten Erkrankung ist es empfehlenswert, Homöopathie einerseits einzusetzen um das Immunsystem grundsätzlich zu stärken und anderseits nach einer durchgemachten Infektionskrankheit um Folgebeschwerden zu vermeiden.

Die Behandlung chronischer Beschwerden, eine Konstitutionsbehandlung, ist letztlich eine schwierigere Aufgabe, da dabei sehr fein unterschieden werden muss. Jede*r wird in der Gesamtheit, (körperlich, seelisch und geistig) erfasst und bekommt ein individuelles homöopathisches Mittel. 

Brücken bauen trotz Abstand und Unterschieden

Die leichte Ansteckbarkeit von Sars2 erfordert dass wir Abstand halten. Dazu kommen verschiedene, oftmals starke, Meinungen zur Corona-Pandemie. Owohl (oder gerade weil) letztlich alle in Ungewissheit schweben. Es ist die Zeit der Petitionen und Demonstrationen, oftmals leider der scharfen Töne und tiefen Gräben; bedauerlicherweise auch der Lobbyisten.

Unsere Lebensumstände, Charaktere und Einstellungen, aber vor allem unsere Gefühle prägen unsere Bewertung des Geschehens. Angst ist nach wie vor prägend, aber nicht mehr nur vor dem Virus.

Manche fühlen sich oder ihre Liebsten bedroht durch eine mögliche Covid19 Erkrankung und haben Angst dass sich andere zu leichtfertig verhalten, andere leiden mehr unter den Hygiene-Maßnahmen und Folgen des Lock downs: manche haben Angst um ihre wirtschaftliche Existenz, es gibt Sorgen um die seelische Gesundheit vor allem von Kindern/Jugendlichen und um den langanhaltenden Verlust demokratischer Grundrechte, Familien kommen an ihre Belastungsgrenzen. Manche hoffen auf eine Impfung, andere haben Angst vor Zwangsimpfungen.

Alle Ängste und Sorgen haben ihre guten Gründe. Was für den/die eine*n richtig ist, muss nicht für alle gelten. Toleranz und Verständnis für andere sind gefragt.

Um das Gefühl der Verbundenheit zu nähren ist es wichtig sich klar zu machen, dass niemand die Wahrheit und Weisheit gepachtet hat. Niemand kann sicher wissen wie so eine Pandemie verläuft und welcher Umgang damit optimal ist.

Gleichzeitig können Ungerechtigkeiten und unterschiedliche Einschätzungen nicht einfach weggewischt werden.

Werte müssen neu ausgehandelt werden, dazu braucht es eine konstruktive, respektvolle Streitkultur. Demokratische Meinungsfreiheit ist auf jeden Fall die Basis. Was sollte unter welchen Umständen gelockert werden und womit können wir warten? Wohin soll finanzielle Unterstützung fließen? Ist es gerechtfertigt dass Kita’s und Schulen über lange Zeit geschlossen sind? Sollte Reisen wieder möglich sein? Was ist gesundheitspolitisch sinnvoll? Alles schwierige (Streit-) Fragen.

Neben den Streitfragen können wir uns auf die gemeinsamen Werte udn verbindenden Erfahrungen, jenseits von Corona, besinnen.

Wir können uns erinnern an die Verunsicherung, aber auch die Hilfsbereitschaft, als alles los ging. Wir können uns (wieder) bewusst machen wie verletzlich wir sind, wie sehr wir von anderen Menschen und einer intakten Natur abhängig sind.

Zum Glück kommt ja der Sommer

Corona Pandemie ganzheitlich gesehen, Immunsystem und Seele stärken

Immunsystem unterstützen

Seelenstärke entwickeln

Krankheit im Gesamtzusammenhang betrachten

Impfung?

Zeit der Veränderung

Wir erleben eine Krise, die Belastungen und schmerzhafte Verluste mit sich bringen kann. Ich empfinde es, trotz Verunsicherung und den Einschränkungen, auch als Chance mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Ich denke die Pandemie wird in Wellen verlaufen, wahrscheinlich wird zum Sommer hin alles etwas abflauen und sich im Herbst wieder verstärken.

Hier möchte ich euch einige Empfehlungen geben, um gut durch diese Zeit zu kommen.

Immunsystem unterstützen

Luft und Sonnenlicht tanken, wer es nicht schafft kann Vitamin D einnehmen. Spazieren gehen, Joggen, Sport draussen machen (wenn möglich).

Bewegung wie Yoga, Tai Chi, die fünf Tibeter, Gymnastik/Turnen, dazu gibt es ja viel Anregungen im Netz.

Nahrung: basisch, also viel Gemüse und Obst, Vitamin C – haltiges (z.B. Sanddorn-, Acerolakirsch- oder Zitronensaft). Knoblauch, Bärlauch, Ingwer wirken reinigend und stärkend. Wer Muße hat kann die Gelegenheit nutzen mehr zu kochen und zu backen oder eine Basenkur zu machen.

Darm gesund halten: mit Joghurt, milchsaurem Gemüse, Sauerkraut und fermentierter Nahrung wie Miso-Suppen – fördert alles eine gesunde Darmflora; Flohsamenschalen regelmäßig vorm Frühstück 1 Teel. eingeweicht mit viel Flüssigkeit ebenso. Ein gesunder Darm ist die Basis für ein starkes Immunsystem.

Öl ziehen für eine gesunde Rachenschleimhaut: 1 Eßl. Leinöl jeden Morgen; einige Minuten im Mund durch die Zähne ziehen und dann ausspucken (nicht ins Waschbecken) reinigt und bildet eine Schutzschicht.

Gute Luft verbreiten, mit ätherischen Ölen (z.B. Lavendel, Melisse, Salbei, Thymian, Bergamotte)

Und natürlich Homöopathie, das Beste ist ein individuell passendes ähnliches Mittel!

Gezielt kann das Immunsystem mit Vitamin C und Zink als Stosstherapie* angeregt werden, z.B. bei Erkältungsinfekten. * Also 3 Tage lang relativ viel einnehmen, zu Beginn besonderes häufig und dann nach und nach weniger. Zusätzlich kann mit ähnlicher Dosierung Ferrum-phosphoricum als Schüsslersalz (D6 oder D12) eingenommen werden.

Seelenstärke entwickeln

Angst und Stress schwächen nachweislich das Immunsystem.

Starke Gefühle haben ihre Berechtigung, gerade in einer besonderen Situation wie dieser. Daher ist es erstmal wichtig zu spüren und zu akzeptieren was ist, auf dieser Grundlage gibt es die Chance, dass sich Gefühle verändern.

Angst ist ein wichtiges Gefühl um vor -möglicher- Gefahr zu warnen, aber auf Dauer kann sie die Wahrnehmungsfähigkeit einengen.

Durch die Unsichtbarkeit und Unberechenbarkeit des Virus entsteht ein Gefühl großer Verunsicherung. Da sich die Angst oft auf andere Menschen bezieht, kann das zu einem Teufelskreislauf gegenseitigen Mißtrauens führen: Sie stecken mich an, sie denunzieren mich…Was die seelische Notlage wiederum verstärkt.

Daher ist es besonders wichtig Verbundenheit zu pflegen,mit anderen Menschen, mit der Natur und der geistigen Welt.

Falls Symptome auftreten die auf eine Covid19-Erkrankung hinweisen: Gelassenheit bewahren! Es ist nur selten ein sehr schwerer Verlauf und könnte zudem auch ein anderer Infekt sein. Trotzdem natürlich auch nicht leichtfertig sein.

Wut entsteht aus Ohnmächtigkeit und darf auch sein, sie an anderen auszulassen geht nicht. Die Schuld bei anderen zu suchen, ist ein nahliegender Impuls, aber destruktiv. Sich sportlich, handwerklich oder kreativ austoben kann die Energie lenken und wir können wir uns als gestaltend und handlungsfähig erleben.

Sich nicht zu sehr unter Druck setzen die üblichen Leistungen zu erfüllen, auch von Kindern kann es nicht erwartet werden, im home-schooling. Lieber der Lebensfreude Raum geben, gerade für Kinder, z.B. viel zusammen spielen. Humor hilft.

Bei starker Belastung Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Geistig gut ernähren, zum Beispiel Bücher (vor-) lesen, sich nicht nur ständig mit den aktuelle Nachrichten beschäftigen, es fördert die Angst; sondern sich mit Themen beschäftigen die eine*n schon immer interessiert haben.

Meditation kann helfen sich zu zentrieren.

Krankheit im Gesamtzusammenhang zu betrachten

Luft ist das Element.

Der Virus ist die eine, der Zustand des Wirtes, also von uns Menschen die andere Seite, die prägend ist für eine Krankheit und ihren Verlauf. Sowohl individuell, als auch als Gemeinschaft.

Es dreht sich oftmals viel um den Virus, der anscheinend nicht einfach zu erfassen ist, schnell und wandlungsfähig zu sein scheint, wie ein Chamäleon. Auf seine Weise ist er angepasst an unsere schnelllebige, unübsichtliche, global vernetzte Welt. Das Problem ist, vor allem, die leichte Übertragbarkeit und schnelle Ausbreitung. Interessant ist welche kollektiven Faktoren die Schwere der Erkrankung abmildern, ein gut aufgestelltes Gesundheitssystem gehört sicher dazu. Ebenso gesunde Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen. Die Luftverschmutzung/chron. Atemwegserkrankungen in Wuhan und der Lombardai hatten wohl einen Anteil an dem dramatischen Verlauf dort, dass vermuten auch renomierte Virolog*inn*en.

Für mich ist es ein massenpsychologisches Phänomen, wie viel Raum die Corona-Pandemie in Medien, Politik und der allgemeinen Wahrnehmung einnimmt, im Vergleich zu anderen Katastrophen. Ich will ich die Pandemie nicht verharmlosen, aber es geschehen auch andere dramatische Ereignisse, mit vielen Toten in der Welt; durch Hunger, Kriege, mangelnde Gesundheitsversorgung, ökologische Krisen, andere Krankheiten(…) die viel weniger Beachtung finden. Die Art der aufmerksamkeitserrregenden Berichterstattung trägt sicher einen großen Teil dazu bei. Dazu kommt, dass wir Menschen Kontrollverlust und Ungewissheit nur schwer aushalten können. Extreme Reaktionen darauf sind Verleugnung, rigide Verhaltensmaßnahmen, sowie Schuldzuweisung an andere.

Unser aller Leben hat sich sehr plötzlich verändert, wir haben das Bedürfnis nach Erklärungen und Orientierung.

Auch ich habe mein persönliches, homöopathisch inspiriertes, Erklärungsmuster. Ganzheitlich gesehen ist eine Krankheit ein Ausdruck für ein tiefer liegendes Ungleichgewicht; eine Pandemie ist ein akuter Ausdruck für ein kollektives Problem. Die Corana-Pandemie hat, meiner Meinung nach, viel mit unserer Lebensweise und dem Zustand unseres Planeten zu tun. Sie spiegelt für mich offensichtlich die Problematik der ökologischen- und Klimakrise wieder. Die Erde leidet unter Überhitzung, brennenden Wäldern (die Atemwege des Planeten), Sauerstoffmangel, Vermüllung und Vergiftung. Das ist sicher nur eine mögliche Sichtweise. Offensichtlich ist, dass die Natur eine Atempause bekommen hat, zu dem Preis von viel menschlichem Leid. Wissenschaftlich anerkannt ist es, dass die Erderwärmung zu einer vermehrten Ausbreitung von Krankheitserregern führen wird. Ebenso das Eindringen in die letzten, von Menschen bisher unberührten, Winkel der Erde. Ich hoffe dass wir Menschen aus dieser Pandemie lernen im besseren Gleichgewicht mit uns und der Natur zu leben.

Impfung?

Verständlicherweise hoffen gerade viele auf eine Impfung gegen Sars2/Covid19. Allerdings ist es kompliziert und langwierig, eine wirkungsvolle und halbwegs verträgliche Impfung zu entwickeln, wenn es überhaupt gelingt. Vielleicht gibt es dann auch schon Sars3? Es geht dabei um sehr viel Geld. Sich impfen zu lassen sollte eine freie, individuelle Entscheidung sein. Eine Impfung kann Schaden anrichten, gerade im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Angstsituationen, wie ein Beispiel aus der jüngeren Geschichte zeigt. Hier dazu ein Film zur Impfung der Schweinegrippe:

Profiteure der Angst

Zeit der Veränderung

Es ist eine große Herausforderung einen angemessenen Umgang mit der Pandemie zu finden. Es ist etwas Neues und keine*r kann ganz sicher wissen, wie es am Besten geht, aber alle können versuchen das Beste daraus zu machen.

Gesellschaftlich könnten wir, finde ich, viel aus dieser Krise lernen. Was mir am zentralsten erscheint ist die Lehre, dass wir Menschen nur ein kleiner Teil der Natur sind und dass wir zusammengehören wie Zellen eines Körpers, der Erde. Also Demut und das Bewußtsein, dass wir aufeinander und auf eine intakte Natur angewiesen sind.

Kinder und Jugendliche sind selber kaum gefährdet, aber müssen sehr viele Beschränkungen erdulden. Es wird Zeit, dass genauso konsequent gehandelt wird, ihnen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.

Die Tür für Veränderungen ist auf, die Frage ist nun in welche Richtung?

Alles Gute für die Gesundheit und viel Be-sonnen-heit!